Der nicht-invasive Bluttest, mit dem man vor allem Trisomien (und serienmäßig das Geschlecht des Kindes) diagnostiziert, kann früher durchgeführt werden, ist für die Frau leichter und für das Kind ungefährlicher als die Fruchtwasseruntersuchung. Dieses Argument der Bluttest-Produzenten ist korrekt, auch wenn gerne verschwiegen wird, dass eben diese Untersuchung zur Bestätigung einer Diagnose nicht selten doch noch erfolgt. Der Kern auch der schonenderen Untersuchung aber, und das ist die unverändert bestehende ethische Dimension, ist keine Heilungs- oder Behandlungsmotivation in Bezug auf Mutter und Kind, die sinngebend für jede pränatale Untersuchung ist. Das einzige Ergebnis des Bluttests ist die Wahl, ob man das von einer Trisomie betroffene Kind tötet oder auf die Welt kommen lässt.

Warum sollten Krankenkassen, die sich modernistisch „Gesundheitskassen“ nennen, eine Diagnostik zahlen, die zum Beispiel bei Trisomie 21, dem Down-Syndrom, in den allermeisten Fällen zum absichtlich herbeigeführten Tod der Patienten führt? Auf breite, von der Gemeinschaft finanzierte Basis gestellt, würde das gesellschaftlich bedeuten, dass diese Untersuchung mit der anschließenden Tötung der Kinder langfristig als akzeptabel und unterstützenswert angesehen wird. Es würde bedeuten, dass Eltern in dieser Situation noch mehr unter Druck gesetzt werden als bisher schon. Und wenn man das Szenario unserer kollabierenden Sozialsysteme weiterspinnt: Was jetzt als freiwillig deklariert wird, könnte irgendwann einmal zur Pflicht werden; wer den Test verweigert, muss für eventuelle Folgeschäden dann eben selbst zahlen. All das ist für die Familien keine Hilfe und könnte dazu führen, ihnen auch noch den letzten Rest an Solidarität seitens der Gesellschaft für eine Entscheidung zum Leben zu nehmen.

„Die Sendung mit dem Elefanten“-Spezial zum Down-Syndrom-Tag für die International Emmy Kids Awards 2018 nominiert

Herzlichen Glückwunsch – wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung für die WDR Sendung, in der einfühlsam Kindern nahe gebracht wird, wie schön das Leben für Kinder mit Down Syndrom ist, und wie schön das Leben MIT diesen Kindern sein kann. #downsyndrom

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Die Webseite aufeminin.com aus Frankreich berichtet von den Äußerungen des französischen Präsidenten Macron während seiner USA Reise. Er wettert vor der Goalkeeper Konferenz, organisiert von der Bill und Melinda Gates Stiftung, gegen kinderreiche Mütter. „Zeigen Sie mir eine gebildete Frau, die sich entschieden hat sieben, acht oder neun Kinder zu bekommen.“ Mit anderen Worten: nur ungebildete, dumme Frauen bekommen so viele Kinder. Macron hat gar keine. Was Frau von der Leyen wohl dazu zu sagen hat? #PostcardsForMacron

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In Zukunft können Frauen in Queensland legal und ohne Einschränkungen bis zur 22. Woche abtreiben. Danach brauchen sie ein Gutachten von zwei Ärzten, um bis zum Ende der Schwangerschaft abtreiben zu können. Dies berichtet u.a. der Guardian.

Wer starke Nerven hat, sollte sich zu solchen Abtreibungen im Internet informieren. Bei uns spricht man ab der 14. Woche von einer Spätabtreibung, im englischsprachigen Raum von einer 2nd trimester abortion. Wie ein Arzt dabei vorgeht, erläutert Dr. Anthony Levatino, der über 1200 solcher Spätabtreibungen vorgenommen hat auf Youtube. Wir posten den Link hier bewusst nicht, weil selbst der Zeichentrickfilm einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. #prolife #keinewerbungfuerabtreibung #219a

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Die Auseinandersetzungen um die Berufung des Richters Kavanaugh nehmen bizarre Formen an. In diesem Tweet fragt eine Lehrerin, die dem politisch linken Spektrum zuzuordnen ist: „Wer ist bereit, sich für die Gemeinschaft zu opfern und Kavanaugh umzubringen?“. Das FBI ermittelt. Der Tweet wurde mittlerweile gelöscht – aber die dahinter stehende Geisteshaltung sicher nicht.

#prolife #abtreibung #kavanaugh #219a

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Die Debatte darüber, ob man in Deutschland noch das Wort für ungeborene Kinder ergreifen darf, hat die Massenmedien erreicht. Daniel Böcking bekennt in der Bildzeitung offen, dass er eigentlich gar nicht übe das Thema habe schreiben wollen – aus Angst vor den Rekationen. Er fragt: „Warum ist es nichts Gutes, Mitmenschliches mehr, sich für einen ungeborenen Menschen, für den Allerschwächsten, stark zu machen?“ Daniel Böcking stellt sich mit seinem Artikel gegen diese Haltung und macht sich stark für die Schwächsten, weil, wie er sagt, er mehr nicht für die ungeborenen Kinder tun kann. Mögen vor allem sehr, sehr viele Mut machende und dankende Reaktionen für diesen Artikel bei der Bildzeitung eingehen.

#219a #keinewerbungfuerabtreibung

 

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ADF International:eine sehr gute Nachricht kommt aus Norwegen: der oberste Gerichtshof hat entschieden, dass die Gewissensfreiheit der Ärzte zu respektieren ist. Die Kündigung einer Ärztin, die nicht an Abtreibungen mitwirken wollte, wurde als nicht rechtmäßig eingestuft. Dieser Sieg kommt zu einer Zeit, in der in ganz Europa Ärzte unter Druck geraten, weil sie ihr Handeln an ihrem Gewissen ausrichten wollen.

Das Urteil hat daher Signalwirkung nicht nur für Norwegen, sondern für ganz Europa: das wichtige Menschenrecht auf Gewissensfreiheit darf nicht durch nationale Gesetzgebungen ausgehebelt werden.

#gewissensfreiheit #219a

 

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Zu der vieldiskutierten Ansprache von Papst Franziskus über Abtreibung nimmt Christiane Lambrecht, die Landesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL) in Bayern für die CDL wie folgt Stellung:

„Abtreibung ist wie Auftragsmord! Darf der Papst das sagen? Ein Aufschrei geht durch die Medien – und ich bin dankbar dafür. Denn das kollektive Schweigen zum Thema Abtreibung ist weder für die Frauen im Schwangerschaftskonflikt hilfreich, noch für deren ungeborene Kinder – die ja tatsächlich ohne eine faire Gerichtsverhandlung, ohne Verteidiger und unter enormen Zeitdruck und mangelnder Solidarität in der Gesellschaft durch Beauftragung eines Arztes getötet werden. Bezahlt von unseren Steuern. Das sind die traurigen Fakten. Deswegen leitet Papst Franziskus das Thema auch ein, indem er fragt, ob es gerecht sei jemanden umzubringen, um ein Problem zu lösen. Wohl niemand in der zivilisierten Welt wird Töten als etwas „gerechtes“ sehen. Denn es gibt kein gutes, kein gerechtes Töten.

Darf aber der Papst wirklich sagen, Abtreibung ist wie ein Auftragsmord? Stellt er damit nicht alle Frauen als Mörderinnen hin? Der Katechismus sagt: Abtreibung ist „moralisch verwerflich“, ein „schweres Vergehen“. Papst Franziskus spitzt zu, denn wie man sieht, hören dann die Menschen zu. Immerhin geht es bei Abtreibung um einen Menschen, der ohne Abtreibung leben würde und um eine Frau, die unser aller Hilfe bräuchte statt eine in der Regel kostenfreie Abtreibung.

Wer für Abtreibung ist, schützt nicht die Schwächsten unserer Gesellschaft: Schützt nicht die Frauen in der Not einer ungewollten Schwangerschaft. Er schützt nicht die ungeborenen Kinder, die laut Gesetz aber ihr Lebensrecht haben. Abtreibung ist zudem immer ein mehrdimensionales Drama. Am Ende ist das Kind tot und die Mutter muss ein Leben lang damit zu Recht kommen. Und irgendwie sind wir alle auch dafür verantwortlich.

Bei einer Abtreibung entscheidet sich eine Frau in der hormonell unstabilen Lage der frühen Schwangerschaft gegen ihr Kind. Egal aus welchen Gründen. Ihr fehlt Sicherheit und ein Netz an Mitmenschen, die ihr Mut machen. Ein Schritt, der immer Teil ihrer Lebensgeschichte sein wird und sehr oft tiefe, offene oder verdeckte seelische Wunden hinterlässt.

In Deutschland werden jedes Jahr über 100.000 Abtreibungen gemeldet, etwa jede 5. Schwangerschaft endet vor der Geburt durch Abtreibung des Kindes. Das sind geschätzt 300 Kinder pro Werktag.

Also sagt der Papst nichts anderes, als was Konsens ist. Weltweit. Die Menschenrechte beginnen nämlich im Bauch. In Artikel 3 der UN-Menschenrechtscharta heißt es: Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.“ Das Recht auf Leben umfasst also alle Menschen und ist nicht nur ein Privileg derer, die schon geboren sind.

Abtreibung geht uns alle an. Wegschauen macht das nicht besser! Deswegen danke ich Papst Franziskus und schreibe aktuell Kommentare auf facebook – dort gibt es heiße Diskussionen unter den diversen Artikeln. Es ist die DNA von uns Christen, den Schwächsten eine Stimme zu geben und sich für ihr Lebensrecht und Lebensglück einzusetzen. Ein eigenes Kind ist keine Katastrophe, sondern ein Geschenk. Auch wenn es Situationen geben mag, die Frauen zunächst überfordern. Also lasst uns die Gesellschaft ändern, die politischen Rahmenbedingungen für Familien, eine echte Willkommenskultur etablieren. Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der keine schwangere Frau auch nur mit dem Gedanken ernsthaft spielt, ihr Kind töten zu lassen.“

Anbei finden Sie einen Link zum Bild eines Fötus am Ende des dritten Schwangerschaftsmonats (11./12. Woche). Zu diesem Zeitpunkt erfolgen die meisten der über 100.000 gemeldeten Abtreibungen in Deutschland.

Protest für das Leben
Auch Siegener demonstrierten in Berlin

Rund 5.500 Gegner von Abtreibung und aktiver Sterbehilfe haben am vergangenen Samstag beim 14. Berliner „Marsch für das Leben“ demonstriert. Unter ihnen waren Berlins katholischer Erzbischof Heiner Koch und Weihbischof Matthias Heinrich sowie der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer. Erstmals seit Jahren nahm mit Hans-Jürgen Abromeit aus Greifswald ein evangelischer Bischof teil. Auch eine Gruppe aus dem Siegerland war unter den Demonstranten.

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