Zur Abstimmung in Brüssel „Matic Bericht – Menschenrecht auf Abtreibung wurde heute mehrheitlich (378 Ja-Stimmen und 255 Nein-Stimmen) angenommen“ stellt Christiane Lambrecht, Landesvorsitzende der CDL Bayern fest:

„Falsches Spiel im EU Parlament – hinter der Maske eines umfangreichen Antrages endet das Menschenrecht auf Leben“

„Nun wird – wenn der Matic-Bericht in nationales Recht umgesetzt wird- hinter der Maske von einigen sinnvollen Regelungen der Schutz für die Schwächsten unserer Gesellschaft und die Meinungsfreiheit extrem gefährdet bzw. ausgehebelt. Kurz gesagt hat der Matic-Bericht das Potential, das unbedingte Menschenrecht auf Leben zu beenden. Denn nun kann Abtreibung als normale Gesundheitsleistung etabliert, also ohne jede Einschränkung legalisiert, und entsprechend flächendeckend angeboten und finanziert werden. Dadurch wären dann europäische ungeborene Kinder schutzlos. Ihre Abtreibung rechtlich erlaubt. Schwangere Frauen kann kaum mehr Hilfe und Alternativen angeboten werden – wer Frauen und Ungeborenen helfen will, wäre kriminell.

Menschenrechte, Kinderrechte und die ganz normale Auffassung, dass Töten nie etwas Gutes sein kann, wurden heute ad absurdum geführt! Das ist die Abkehr von einem Europa mit christlichen bzw. humanen Werten! Das Gegenteil von Solidarität.

Die Staaten sollen auch künftig dafür sorgen, dass es keine Hindernisse zum freien und sicheren Abtreibungszugang gibt, was zum Zwang für medizinische Einrichtungen und Praxen führen kann, Abtreibungen anzubieten. Die Gewissenfreiheit der Ärzteschaft, Hebammen und Apotheker ist wäre bei Umsetzung eingeschränkt – sie machten sich strafbar, wenn sie weder eine Abtreibungspille noch eine Abtreibungs-OP durchführen wollten.

Wir fordern alle Politiker, die Kirchen und Menschen guten Willens auf, sich umso mehr für das Lebensrechts für alle Menschen einzusetzen. Alleine in Deutschland werden pro Tag mindestens 400 Kinder durch Abtreibung vor ihrer Geburt getötet. Jeder einzelne Mensch sollte uns wertvoll sein, egal ob behindert oder ungeplant. Jede Schwangere in Not sollte alle unsere Unterstützung und unseren Einsatz auch weiterhin bekommen. Dafür werden wir nun umso mehr kämpfen.“

Christiane Lambrecht
Landesvorsitzende der CDL Bayern
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