In der Diskussion, unter welchen Umständen Organe für Transplantationen genutzt werden können, ist größtmögliche Transparenz und Ehrlichkeit gefordert. Das wird mit der von Jens Spahn propagierten doppelten Widerspruchslösung nicht geleistet – im Gegenteil. Der sogenannte Hirntod ist keinesfalls unumstritten und gleichzusetzen mit dem Tod des Menschen. Mit der Verpflichtung, der Organspende gegebenenfalls zu widersprechen, wird die Spende zur Norm erhoben und jeder, der widerspricht, zum Außenseiter.  Der dadurch aufgebaute Druck weitet sich auf die Angehörigen aus, die möglicherweise der Organentnahme widersprechen könnten. Stefan Rehders ausführlichen Kommentar finden sie auf kathnet (2 Januar 2019, 10:00

„Die ‚doppelte Widerspruchslösung‘ ist ein dreifacher Betrug“)

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