„Gott ist ein Freund des Lebens! – Die Landesbischöfe Dr. Frank Otfried July (Würtenberg) und Dr. Carsten Rentzing (Sachsen) veröffentlichen gemeinsames Grußwort zum Marsch für das Leben.

Gott ist ein Freund des Lebens – das wollen wir als Christinnen und Christen in unserem Land, in verschiedenen Bereichen unserer Gesellschaft, immer wieder deutlich machen. Im Glauben an den Gott, der ein Freund des Lebens ist, sehen wir uns in Verantwortung, für ein kinderfreundliches Klima in unserer Gesellschaft zu sorgen. Wir haben Verantwortung dafür, dass Kinder nicht als Einschränkung und Schaden für das eigene Leben betrachtet werden, sondern als Schatz und Segen, als geliebte und gewollte Geschöpfe Gottes.“

Das vollständige Grußwort von Dr. Frank Otfried July (Würtenberg) können Sie hier nachlesen.

Das vollständige Grußwort von Dr. Carsten Rentzing (Sachsen) können Sie hier nachlesen.

Wir grüßen in Dankbarkeit alle Teilnehmer am Berliner Marsch für das Leben 2018 und sagen den Veranstaltern ein herzliches Vergelt’s Gott! Mit ganzem Herzen wollen wir zusammen einstehen für die Kultur des Lebens. Deutschland braucht dazu dringend den gemeinsamen Einsatz aller Menschen guten Willens.“

Das vollständige Grußwort können Sie hier nachlesen.

Grußwort des Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder MdB, anlässlich des 14. Marsch für das Leben des Bundesverbandes Lebensrecht e. V. am 22. September 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir leben in einer Zeit, in der jeder gefordert ist, sichtbar, ruhig und sachlich für unsere Werte einzustehen. Die Werte unserer freiheitlichen Demokratie, das Gewaltmonopol des Staates, die Art und Weise unseres Zusammenlebens und der Umgang miteinander sind von verschiedenen Seiten herausgefordert.

Sie, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des „Marsch für das Leben“, bewegen sich zum nunmehr 14. Mal sichtbar und mit einer einfachen und unmissverständlichen Aussage durch die Mitte Berlins: den Schutz des menschlichen Lebens vom Anfang bis zum Ende. Im Namen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sende ich Ihnen herzliche Grüße und danke Ihnen für dieses friedliche Zeichen, das zugleich Mut und Unterstützung für Eltern, Familien und Pflegende ist, die Menschen in all ihren Facetten annehmen und mit ihnen und für sie leben.

Sie wenden sich mit Ihrem öffentlichen Einsatz gegen niemanden, sondern treten für das Leben ein. Sie setzen ein Zeichen für Menschen – geboren oder ungeboren, jung oder alt, gesund oder krank – deren uneingeschränktes Recht zu leben bedroht ist.

Der Marsch für das Leben ist ein Appell an uns alle: an die Schutzpflicht des Staates, an die Solidarität unserer Gesellschaft und an die Verantwortung jedes Einzelnen, menschliches Leben vom Anfang bis zum Ende zu schützen und aktiv dafür einzustehen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2017 rund 101.200 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet, 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Wir dürfen uns niemals an diese unvorstellbar hohe Zahl gewöhnen, sondern müssen Eltern in schwierigen Situationen darin stärken, sich für das Leben eines Kindes zu entscheiden. Der Marsch für das Leben ist für den Gesetzgeber und uns Politiker Erinnerung und Mahnung zugleich, den bestehenden Lebensschutz immer wieder zu hinterfragen und auf neue medizinische Entwicklungen lebensschützend und das Leben fördernd zu reagieren. Das sind in der Regel schwere und kontrovers diskutierte Entscheidungen, die häufig auch im Deutschen Bundestag durch individuelle Erfahrungen und religiöse oder weltanschauliche Prägungen gekennzeichnet sind.

In dieser Legislaturperiode wird sich der Deutsche Bundestag intensiv mit der Frage auseinandersetzen, wie wir mit vorgeburtlichen Bluttests umgehen, die geeignet sind, Behinderungen bei Embryonen festzustellen. Wir können und werden diese Debatte nicht Ärzten und Krankenkassen überlassen. Wir werden in den nächsten Monaten auch intensiv Fragen der Organspende diskutieren mit dem Ziel, die Bereitschaft zur Spende zu erhöhen. Der Auseinandersetzung mit diesen ethischen Fragen wird parlamentarisch breiter Raum und ausreichend Zeit gegeben. Ich bin zuversichtlich, dass es uns auf diesem Wege wie bei der Auseinandersetzung mit Fragen der Sterbehilfe gelingen kann, Lösungen zu finden, die den Lebensschutz verbessern und einen verantwortungsvollen Umgang mit neuen medizinischen Möglichkeiten gewährleisten.

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Liebe Frau Linder, lieber Hartmut Steeb,

leider kann ich in diesem Jahr nicht am Marsch für das Leben in Berlin teilnehmen. Ich möchte Euch aber meiner vollen Unterstützung versichern. Ich hoffe, dass ich mit meinem gerade erschienen Buch „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ auch den Kampf für den Lebensschutz unterstützen kann. Gottes Gebot gilt: „Du sollst nicht töten!“ Wenn wir Gott mehr gehorchen als den Menschen, werden wir klare Worte finden, aber auch Frauen in Not alle nur denkbare Hilfe geben, persönlich oder durch Unterstützung der zahlreichen Initiativen, die solche Hilfe anbieten.

Im Gebet verbunden mit herzlichen Grüßen

Ulrich Parzany, Vorsitzender des Netzwerks Bibel und Bekenntnis

„Ich danke Ihnen für Ihr über viele Jahre nicht nachlassendes Engagement.“
Deutsche Bischofskonferenz unterstützt den Marsch für das Leben

Zur heutigen Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz sagte Alexandra Maria Linder, Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht, in Berlin: Mit seinem heute veröffentlichen Grußwort unterstützt Reinhard Kardinal Marx im Namen der Deutschen Bischofskonferenz den Marsch für das Leben, der am kommenden Samstag in Berlin stattfindet, und wünscht ihm Gottes Segen. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die zum Teil lange Wege und viele Anstrengungen auf sich nehmen, um bei der größten Pro-Life-Demonstration in Deutschland öffentlich sichtbar für das Leben einzutreten, ist das eine Bestärkung und Ermutigung.

In Bezug auf die Debatte um das Werbeverbot für Abtreibungen (§ 219 a StGB) betont Kardinal Marx, dass die Tötung ungeborenen menschlichen Lebens keine „normale“ ärztliche Dienstleistung sei. „Es darf nicht verkannt werden, dass der Schwangerschaftsabbruch grundsätzlich mit unserem Werte- und Rechtssystem nicht vereinbar ist“, so der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz weiter.

In seinem Grußwort erwähnt Kardinal Marx auch die von den Kirchen veranstaltete Woche für das Leben, die sich jedes Frühjahr mit wichtigen Themen im Rahmen des Lebensrechts befasst. Wie in den vergangenen Jahren auch, wird der Bundesverband Lebensrecht diese Veranstaltung vor Ort mit einer Fachtagung nach dem offiziellen Eröffnungsgottesdienst unterstützen.

Das vollständige Grußwort von Kardinal Marx können Sie hier nachlesen.

Der Marsch für das Leben beginnt am Samstag, dem 22. September um 13 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Washingtonplatz.

„Ich danke Ihnen für diesen Einsatz und für Ihr friedliches Zeichen an diesem Tag.“ Bischof von Limburg unterstützt Marsch für das Leben

Mit Verweis auf die Enzyklika „Laudato sí“ von Papst Franziskus unterstreicht Bischof Dr. Georg Bätzing von Limburg in seinem Grußwort zum Marsch für das Leben an den Bundesverband Lebensrecht die stetige Aktualität des Lebensschutzes, der im christlichen Glauben fest verankert sei.

„Ich ermutige Sie, das Thema Lebensschutz auch weiterhin beharrlich, ruhig, sachlich und friedfertig in die Öffentlichkeit zu tragen. So werden Sie als Partner im gesellschaftlichen Diskurs Anerkennung finden und Leben schützen.“

Das vollständige Grußwort können Sie hier lesen.

In einem Grußwort an den Bundesverband Lebensrecht sendet Bischof Dr. Stefan Oster von Passau seine Segenswünsche zum Marsch für das Leben. Er verweist darin darauf, dass der unbedingte Schutz des menschlichen Lebens ein „zentrales Anliegen“ des christlichen Glaubens sei.

„Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Marsch für das Leben, ich danke Ihnen allen sehr für Ihren offen-sichtlichen Einsatz für den unbedingten Schutz des menschlichen Lebens, für Ihr tatkräftiges Engagement in den verschiedensten Bereichen dieses fundamentalen Anliegens und nicht zuletzt für Ihr persönliches Glaubenszeugnis, das Sie damit ablegen.“

Das vollständige Grußwort können Sie hier nachlesen.

„Nur wer selbst bewegt ist, kann andere bewegen“, so schreibt Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp von der Erzdiözese Köln den Teilnehmern des Marsches für das Leben in Berlin am 22. September.

Darin erinnert er auch an die „Kultur des Lebens“, einen Begriff, der vor allem durch Papst Johannes Paul II. geprägt worden ist. Deutlich benennt er den „doppelten Gewaltakt“ bei einer Abtreibung, gegenüber dem Kind und gegenüber der Mutter, und weist auf die Verantwortung der Väter hin.

Ausdrücklich ermutigt Weihbischof Dr. Schwaderlapp die Organisatoren und Teilnehmer des Marsches: „Liebe Schwestern und Brüder, ich freue mich sehr, dass Sie diese wichtigen existentiellen Fragen, bei denen es um Leben und Tod geht, wachhalten, andere wachrütteln und sich auf die Seite des Lebens stellen. Gott segne Sie und Ihr Engagement.“

Das vollständige Grußwort können Sie hier nachlesen

„Als katholische Kirche haben wir uns diesem Schutz des Lebens unbedingt verschrieben. Ob vor der Geburt, bei Krankheit oder im Alter: Wir dürfen nicht entscheiden, welches Leben lebenswert ist und welches nicht. Wir dürfen nicht abweichen von unserem Glauben an das Leben und dem Einsatz für das Leben.“

So schreibt Erzbischof Stephan Burger in seinem Grußwort an den Bundesverband Lebensrecht zum Marsch für das Leben am 22. September.

Er wünscht allen Teilnehmenden „Mut, Überzeugungskraft, ein starkes Miteinander und Gottes Segen für eine solidarische Initiative für das Leben!“

Hier können Sie das vollständige Grußwort nachlesen.