Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.

Hier klicken: Grußwort Generalsekretär Christoph Stiba

(1980–1998 SPD-Bundestagsabgeordneter)

Liebe Alexandra Linder,
liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Marsch für das Leben,

 

leider kann ich nicht selbst bei Ihnen sein, wenn Sie heute wieder in gewiss eindrucksvoller Zahl für das Lebensrecht aller Menschen eintreten.

Deshalb möchte ich Sie auf diesem Weg grüßen und Ihnen danken für Ihr mutiges Engagement.

Spätestens während der zwölf Jahre, die ich an Spitze der Lebenshilfe in Deutschland stand, hat sich meine Überzeugung zutiefst bestätigt, dass mit  j e d e m  Menschenleben etwas Neues und Besonderes in die Welt gekommen ist, das auch über den Tod hinaus bleibt, das die Welt für immer verändert, und ohne das sie anders wäre, als sie ist.

Sie, die Sie heute hier sind, gehören zu den verlässlichsten Verbündeten, wenn es um das Lebensrecht ungeborener, behinderter, alter, kranker und sterbender Menschen geht. Dafür danke ich Ihnen.

Glück und Gottes Segen auf unserem nicht leichter werdenden gemeinsamen Weg.

 

I h r

Robert Antretter

(1980–1998 SPD-Bundestagsabgeordneter)

„Das Leben liegt im Grab, du selbst, Christus; es staunen die Scharen der Engel und sie preisen deine Herablassung.“ Mit diesem bekanntesten aller orthodoxen Karfreitags-Gesänge unserer Kirche grüße und begrüße ich auch in diesem Jahr im Namen der orthodoxen Christinnen und Christen in Deutschland den Marsch für das Leben.

Das Leben ist für uns Christen aller Konfessionen schließlich Jesus Christus selbst. Wenn die vielen Menschen – auch aus der Orthodoxen Kirche – erneut auf die Straße gehen, tun sie dies für Christus. Möge Gott dieses Engagement und diesen Glauben segnen!

Metropolit Augoustinos von Deutschland
Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD)
Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland

Metropolit Augoustinos von Deutschland

„Gott ist ein Freund des Lebens! – Die Landesbischöfe Dr. Frank Otfried July (Würtenberg) und Dr. Carsten Rentzing (Sachsen) veröffentlichen gemeinsames Grußwort zum Marsch für das Leben.

Gott ist ein Freund des Lebens – das wollen wir als Christinnen und Christen in unserem Land, in verschiedenen Bereichen unserer Gesellschaft, immer wieder deutlich machen. Im Glauben an den Gott, der ein Freund des Lebens ist, sehen wir uns in Verantwortung, für ein kinderfreundliches Klima in unserer Gesellschaft zu sorgen. Wir haben Verantwortung dafür, dass Kinder nicht als Einschränkung und Schaden für das eigene Leben betrachtet werden, sondern als Schatz und Segen, als geliebte und gewollte Geschöpfe Gottes.“

Das vollständige Grußwort von Dr. Frank Otfried July (Würtenberg) können Sie hier nachlesen.

Das vollständige Grußwort von Dr. Carsten Rentzing (Sachsen) können Sie hier nachlesen.

Wir grüßen in Dankbarkeit alle Teilnehmer am Berliner Marsch für das Leben 2018 und sagen den Veranstaltern ein herzliches Vergelt’s Gott! Mit ganzem Herzen wollen wir zusammen einstehen für die Kultur des Lebens. Deutschland braucht dazu dringend den gemeinsamen Einsatz aller Menschen guten Willens.“

Das vollständige Grußwort können Sie hier nachlesen.

Grußwort des Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder MdB, anlässlich des 14. Marsch für das Leben des Bundesverbandes Lebensrecht e. V. am 22. September 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir leben in einer Zeit, in der jeder gefordert ist, sichtbar, ruhig und sachlich für unsere Werte einzustehen. Die Werte unserer freiheitlichen Demokratie, das Gewaltmonopol des Staates, die Art und Weise unseres Zusammenlebens und der Umgang miteinander sind von verschiedenen Seiten herausgefordert.

Sie, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des „Marsch für das Leben“, bewegen sich zum nunmehr 14. Mal sichtbar und mit einer einfachen und unmissverständlichen Aussage durch die Mitte Berlins: den Schutz des menschlichen Lebens vom Anfang bis zum Ende. Im Namen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sende ich Ihnen herzliche Grüße und danke Ihnen für dieses friedliche Zeichen, das zugleich Mut und Unterstützung für Eltern, Familien und Pflegende ist, die Menschen in all ihren Facetten annehmen und mit ihnen und für sie leben.

Sie wenden sich mit Ihrem öffentlichen Einsatz gegen niemanden, sondern treten für das Leben ein. Sie setzen ein Zeichen für Menschen – geboren oder ungeboren, jung oder alt, gesund oder krank – deren uneingeschränktes Recht zu leben bedroht ist.

Der Marsch für das Leben ist ein Appell an uns alle: an die Schutzpflicht des Staates, an die Solidarität unserer Gesellschaft und an die Verantwortung jedes Einzelnen, menschliches Leben vom Anfang bis zum Ende zu schützen und aktiv dafür einzustehen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2017 rund 101.200 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet, 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Wir dürfen uns niemals an diese unvorstellbar hohe Zahl gewöhnen, sondern müssen Eltern in schwierigen Situationen darin stärken, sich für das Leben eines Kindes zu entscheiden. Der Marsch für das Leben ist für den Gesetzgeber und uns Politiker Erinnerung und Mahnung zugleich, den bestehenden Lebensschutz immer wieder zu hinterfragen und auf neue medizinische Entwicklungen lebensschützend und das Leben fördernd zu reagieren. Das sind in der Regel schwere und kontrovers diskutierte Entscheidungen, die häufig auch im Deutschen Bundestag durch individuelle Erfahrungen und religiöse oder weltanschauliche Prägungen gekennzeichnet sind.

In dieser Legislaturperiode wird sich der Deutsche Bundestag intensiv mit der Frage auseinandersetzen, wie wir mit vorgeburtlichen Bluttests umgehen, die geeignet sind, Behinderungen bei Embryonen festzustellen. Wir können und werden diese Debatte nicht Ärzten und Krankenkassen überlassen. Wir werden in den nächsten Monaten auch intensiv Fragen der Organspende diskutieren mit dem Ziel, die Bereitschaft zur Spende zu erhöhen. Der Auseinandersetzung mit diesen ethischen Fragen wird parlamentarisch breiter Raum und ausreichend Zeit gegeben. Ich bin zuversichtlich, dass es uns auf diesem Wege wie bei der Auseinandersetzung mit Fragen der Sterbehilfe gelingen kann, Lösungen zu finden, die den Lebensschutz verbessern und einen verantwortungsvollen Umgang mit neuen medizinischen Möglichkeiten gewährleisten.

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