Der Marsch für das Leben ist ein starkes Signal für das Leben, für das werdende im MuEerleib, das sich nicht äußern kann und für das im Alter, dessen SelbstbesTmmung immer mehr in Frage gestellt wird. Wir danken allen, die sich mit großer Liebe und LeidenschaU Jahr für Jahr treu in Berlin dabei sind und auf der Straße bewusst machen, um welche unverzichtbaren Werte es geht. Möge der 19. September 2020 unter dem besonderen Schutz und Segen GoEes stehen! Für das Leben und für die Menschen, die Hilfen für sich und ihre Entscheidungen brauchen!

Thomas Weigel
Generalsekretär netzwerk-m e.V.

Die orthodoxen Christinnen und Christen in Deutschland begrüßen auch im Jahr 2020 den „Marsch für das Leben“ und sehen sich allen Teilnehmenden von Herzen verbunden. Wie so viele Ereignisse und Veranstaltungen dieses Jahres ist er von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Trotzdem ist es gut und richtig, dass er stattfindet, da er uns zu den grundsätzlichen Fragen unseres Menschenbildes hinführt. Die fundamentale Bedeutung der Gottebenbildlichkeit des Menschen, die der jüdisch-christlichen Tradition zugrunde liegt, wird uns an diesem Tag in Erinnerung gerufen, und wir machen sie buchstäblich manifest, wenn wir an diesem Tag unsere Häuser und Kirchengebäude verlassen und uns gemeinsam auf den Weg machen. Dazu schenke Gott Seinen reichen Segen.

+ Metropolit Augoustinos von Deutschland
Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD)

Grußwort für den „Marsch für das Leben“ am 19. September 2020 in Berlin

Ich hoffe und bete, dass der Marsch für das Leben ein neuer Weckruf für viele Menschen in Deutschland wird. Wie bei den ungeborenen Kindern erleben wir heute auch im Blick auf das Lebensende die verheerenden Folgen, wenn Menschen sich selbst für das Maß aller Dinge halten.

Das Bundesverfassungsgericht hat in diesem Jahr die Regierung verpflichtet, dafür zu sorgen, dass jedem Bürger hinreichend Raum zur Entfaltung und Umsetzung seines Rechtes auf Selbsttötung gegeben wird. Als ob das nicht schlimm genug wäre, behauptet seit einiger Zeit der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Hannover, der größten evangelischen Landeskirche, dass theologisch gesehen jeder Mensch ein Recht auf Selbsttötung habe.

Die Väter und Mütter unseres Grundgesetzes hatten erlebt, dass Massenmord und Zerstörung die Folgen sind, wenn der Mensch sich selbst für das Maß aller Dinge hält. Sie haben darum an den Anfang der Präambel des Grundgesetzes geschrieben „In Verantwortung vor Gott und den Menschen…“.

Gegen den Wahn menschlicher Vermessenheit schützt uns nur der Glaube an den lebendigen Gott. Er hat sich in Jesus Christus aller Welt bekanntgemacht. Er ist die Quelle und der Garant der Menschenfreundlichkeit.

Ulrich Parzany, Pfarrer i.R.
Vorsitzender des Netzwerks Bibel und Bekenntnis

„Nahe scheint es hier zu liegen, alles menschlich Machbare in Erwägung zu ziehen, um auch diese Lebensbereiche selbst in die Hand zu nehmen – auch wenn das heißt, Leben zu beenden. Aus unserer christlichen Überzeugung sehen wir hier eine klare Grenze: Das Recht auf Selbstbestimmung hört dort auf, wo der Wert des Lebens verletzt wird.“

Tobias Bilz
Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens

Heinrich Timmerevers
Bischof von Dresden-Meißen

Das vollständige Grußwort finden Sie hier: Ökumenisches Grußwort Landesbischof Bilz und Bischof Timmerevers

„Sie helfen mit Ihrem Marsch, dass der Schutz des Menschen an seinem Anfang und an seinem Ende nicht von der politischen und gesellschaftlichen Tagesordnung verschwindet.“

Dr. Stefan Heße
Erzbischof von Hamburg

Das vollständige Grußwort finden Sie hier: Grußwort Erzbischof Dr. Stefan Heße

„Wir laufen, um uns mit denen zu solidarisieren, die von der Gesellschaft häufig im Stich gelassen werden.“

Marie Elisabeth Hohenberg
Vorstandsvorsitzende der STIFTUNG JA ZUM LEBEN

Das vollständige Grußwort finden Sie hier: Grußwort Marie Elisabeth Hohenberg

„Ihr Anliegen, auf die Würde und Schutzbedürftigkeit des Lebens an seinem Anfang und an seinem Ende aufmerksam zu machen, teile ich aus tiefer innerer und christlicher Überzeugung.“

Bischof Hans-Jörg Voigt D.D.
Selbstständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK)

Das vollständige Grußwort finden Sie hier: Grußwort Bischof Hans-Jörg Voigt D.D.

„Wir alle sind aufgerufen, die Rechte eines jeden Menschen zu achten, zu schützen und für diese einzutreten – für die Rechte des Menschen vor seiner Geburt, in seinen Beeinträchtigungen ebenso wie am Lebensende.“

Dr. Stefan Oster SDB
Bischof von Passau

Das vollständige Grußwort finden Sie hier: Grußwort Bischof Dr. Stefan Oster SDB

„Sie haben in den vergangenen Jahren bei diesem „Marsch für das Leben“ viel Feindschaft erfahren müssen, aber auch viel Zustimmung.“

Matthias König
Weihbischof von Paderborn

Das vollständige Grußwort finden Sie hier: Grußwort Weihbischof Matthias König