Tausende Abtreibungsgegner gehen auf die Straße

Begleitet von Gegenprotesten sind am Samstag in Berlin nach Polizeiangaben rund 5000 Abtreibungsgegner auf die Straße gegangen – Es kam zu mehreren Störungen durch Gegendemonstranten.

Angekündigt waren bei dem „Marsch für das Leben“ rund 7.500 Teilnehmer. Zeitgleich hatten Vertreterinnen der Frauenbewegung, von Parteien und Gewerkschaften zu einem Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung aufgerufen und die Streichung der gegen Abtreibungen gerichteten Paragrafen 218 und 219 des Strafgesetzbuchs gefordert.

In Grußworten für den „Marsch für das Leben“ bezogen Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche Stellung gegen Schwangerschaftsabbrüche. „Lebensschutz muss ein Thema unserer ganzen Gesellschaft bleiben“, hieß es in gleichlautenden Grußworten der evangelischen Bischöfe von Sachsen, Carsten Rentzing, und Württemberg, Frank Otfried July. Dabei stünden auch die Kirchen in der Verantwortung, für ein kinderfreundliches Klima in der Gesellschaft zu sorgen.

» zum Artikel