BERLIN. Mehrere tausend Teilnehmer sind auch in diesem Jahr dem Aufruf zum „Marsch für das Leben“ gefolgt, um in Berlin für den Schutz ungeborenenen Lebens zu demonstrieren. Laut Polizei beteiligten sich gut 7.000 Lebensschützer an dem Schweigemarsch des Bundesverbands Lebensrecht unter dem Motto „Ja zu jedem Kind“ in der Hauptstadt, darunter auch viele junge Teilnehmer. Begleitet wurden sie dabei von Beschimpfungen und Protesten radikaler Feministen sowie Vertreteren der Homo-Lobby.

Ursprünglich hatte der Marsch für das Leben vor dem Kanzleramt beginnen sollen, mußte aber wegen Vorbereitungen zu den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit auf den Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof verlegt werden. Hier war die Polizei zu Beginn jedoch nur mit einzelnen Beamten im Einsatz und gegenüber den linksradikalen Gegendemonstranten stark in der Unterzahl.

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