Berlin, 21.09.2019: 15. Marsch für das Leben mit beeindruckender Kundgebung und über 8.000 Teilnehmern

Zum „Saturday for life“ begrüßte die Vorsitzende des Bundesverband Lebensrecht e.V. (BVL), Alexandra Linder, tausende Teilnehmer vom Baby bis zur Großmutter vor dem Reichstag in Berlin. Denn ohne Weitergabe des Lebens gebe es keine Zukunft. Der Marsch für das Leben ist in diesem Jahr noch bunter und internationaler geworden und erfährt stetig wachsende Unterstützung, auch im vorpolitischen Raum. In diesem Jahr sind mit über 8.000 Teilnehmern mehr Menschen als bisher bundesweit angereist. Auch die wachsende Zahl kirchlicher Vertreter setzte ein positives Signal. Dieses Jahr waren fünf katholische Bischöfe, Bischof Voderholzer/Regensburg, Bischof Oster/Passau, Bischof Ipolt/Görlitz, Weihbischof Heinrich/Berlin, Weihbischof Wörner/Augsburg, dabei, die teilweise erstmalig teilgenommen haben, außerdem Bischof Voigt von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche und der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Vetter. In seiner persönlichen Begrüßung wies Bischof Oster auf die hohen Abtreibungszahlen und die Notwendigkeit hin, unbedingt für jedes Menschenleben einzutreten, und brachte zum Ausdruck, dass das Engagement des BVL für das unbedingte Recht auf Leben als wichtiger Beitrag für die Zukunft der Gesellschaft begrüßt wird. Eindeutig wurde von den Rednern gegen jegliche Form der begleiteten Selbsttötung und Euthanasie und für ein würdiges Lebensende mit Hilfe von Hospizen und Palliativversorgung Position bezogen, so auch vom Vorsitzenden der Ärzte für das Leben, Prof. Dr. med. Paul Cullen. Wie international die größte deutsche Pro-Life-Veranstaltung ist, wurde unter anderem im Beitrag von Leontine Bakermans aus den Niederlanden (Schreuw om Leven) deutlich. Die Bedeutung der Mütter stand im Mittelpunkt der Rede von Cornelia Kaminski, BVL-Vorstandsmitglied und Bundesvorsitzende der ALfA. Symbolisch erhielten die Teilnehmer als Ausdruck der Dankbarkeit einen Rosenaufkleber mit der Aufschrift „Danke Mama!“. Mütter in schwierigen Lebenssituationen und ihre Kinder sind auch das besondere Anliegen von Maria Grundberger, die als Schwangerschaftsberaterin in der Schweiz arbeitet, und waren Thema von zwei bewegenden Lebensberichten. Die Krankenschwester Antje Humpert berichtete von ihrer persönlichen Erfahrung bei der Frühgeburt ihres zweiten Kindes, bei dem außerdem eine Behinderung prognostiziert worden war. Die Künstlerin Katharina Otto begeisterte mit einem außergewöhnlichen, erstmaligen Pro-Life-Poetry Slam über Kinder mit Trisomie 21, mit dem Titel „Aller guten Dinge sind drei“.

Außer dem Marsch für das Leben fanden am Wochenende weitere Pro-Life-Veranstaltungen statt. Die Jugend für das Leben berichtete von ihrem erfolgreichen Jugendkongress am Wochenende in Berlin und von der diesjährigen Pro-Life-Tour – einer Jugendwanderung durch drei Länder.

Das Podium, moderiert von Linder und dem Stellvertretenden Vorsitzenden des BVL, Hartmut Steeb, endete mit fünf konkreten Forderungen an die Politik, die der frühere MdB und Behindertenbeauftragte Hubert Hüppe gemeinsam mit Linder vortrug. Gefordert wurde unter anderem, Steuergelder ausschließlich für die Förderung einer Forschung zu verwenden, die dem Leben dient, das geltende Embryonen-Schutzgesetz beizubehalten und den assistierten Suizid zu stoppen.

Der darauffolgende Demonstrationszug durch die Innenstadt zeigte eindrücklich, wie viele Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft hochmotiviert und friedlich dafür eintreten, dass die personale Würde jedes Menschen von der Zeugung bis zum Tod gewahrt und entsprechend politisch beachtet wird. Anschließend fand ein ökumenischer Gottesdienst mit Weihbischof Wörner/Augsburg und Bischof Voigt/SELK statt.

Zahlreiche Grußworte, diesmal unter anderem auch von Papst Franziskus, die den BVL zum Marsch für das Leben erreichten, sind unter www.bundesverband-lebensrecht.de/marschgrussworte zu finden.

Der nächste Marsch für das Leben in Berlin ist voraussichtlich am 19.09.2020.

V.i.S.d.P.:
Alexandra M. Linder M.A.
Vorsitzende Bundesverband Lebensrecht e.V.
Email: linder@bv-lebensrecht.de
Telefon: 0175/9616906 & 02724/288944
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